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2. Azubi-Speed-Dating der Dachdecker-Zimmerer- und Maler-Lackierer-Innung erfolgreich [28.05.2013]

In 10 Minuten zum Ausbildungsvertrag

Das zweite Ausbildungs-Casting dieser Art fand am 28. Mai über den Dächern Bielefelds statt. 16 Inhaber und Ausbilder aus 13 Bielefelder Handwerksbetrieben nutzten die Gelegenheit, auf diesem Wege ihre Betriebe zu präsentieren und junge ausbildungs-suchende Menschen kennen zu lernen. "Mit unserem Azubi-Speed-Dating wollen wir einen schnellen und unkomplizierten Erstkontakt zwischen Lehrstellenbewerbern und Unternehmen herstellen“, so Martin Lang, stellv. Obermeister der Dachdecker-Zimmer Innung. „Viele Jugendliche können so mit ihrem ersten Eindruck bei den Unternehmen punkten, auch wenn die Schulnoten nicht perfekt sind.“ Hintergrund: Es wird immer schwieriger junge ausbildungsgeeignete Menschen für die Ausbildungsberufe Dachdecker, Zimmermann, Maler- und Lackierer oder Fahrzeuglackierer zu gewinnen. "Unsere Berufsfelder bieten abwechslungsreiche und hochinteressante Tätigkeiten. Die Aufstiegschancen und Karrieremöglichkeiten sind - entgegen der öffentlichen Wahrnehmung - hervorragend", so Lehrlingswart Thomas Höke, Dachdecker- und Zimmerer Innung und Uwe Stüwe, Lehrlingswart für die Maler-Lackierer Innung, Bielefeld. "Es wurden bereits Termine für Praktika und Vorstellungsspräche in den Betrieben vereinbart", informierte Matthias Sander, Obermeister der Maler-und Lackierer Innung. Er wünscht sich, dass die Zusammenführung von Ausbildungsbetrieben und Ausbildungsmotivierten jungen Menschen in Zukunft noch besser klappt - auch die Eltern müssten hierbei noch stärker einbezogen werden. Einige Inhaber von Handwerksbetrieben präsentieren sich bereits jetzt in den Schulen, um für das Handwerk zu werben. Als eine weitere Werbemaßnahme soll das Azubi-Speed-Dating für die Branchen zu einer festen Einrichtung werden. Unterstützt wurde die Aktion wiederum durch die Agentur für Arbeit in Bielefeld sowie der Jugendberufshilfe der Rege und dem Handwerks-Bildungszentrum der Handwerkskammer. Vertreter der Institutionen standen vor Ort für weitere Fragen zur Verfügung. Mit der kompletten Organisation hatten die Innungsbetriebe wiederum KORONA beauftragt.

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